„12.000 Kilometer mit dem Land Rover durch Russlands Norden – Karelien – Kola – Murmansk“
Karelien und die Kolahalbinsel zählen zu den am dünnsten besiedelten Gebieten unseres Planeten. Jahrhundertelang waren sie Austragungsort zahlreicher Konflikte zwischen dem schwedischen Königreich und dem russischen Zarenreich. Karelien erfuhr seine letzte und heute gültige Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg.

Drei Monate lang hieß für Ruth und Jürgen Haberhauer die grobe Richtung Norden. Ihr Weg führte sie über 12.000 Kilometer durch zehn Länder. Schwerpunkt der Reise lag auf Finnisch- und Russisch-Karelien und schließlich jenseits des nördlichen Polarkreises auf der Kolahalbinsel.

Für ihre Reise wählten die beiden ein Fahrzeug, das seit über sechs Jahrzehnten und für viele Generationen Inbegriff für Abenteuer ist und wohl wie kaum ein anderes Gefährt für die Sehnsucht nach Ferne und Erleben steht: einen Land Rover Defender. Für Ruth und Jürgen Haberhauer entwickelte sich ihr Defender nicht nur zu einem treuen und zuverlässigen Wegbegleiter, er ist gleichzeitig stets Garant dafür, schnell mit Menschen rund um die Welt ins Gespräch zu kommen.

Der Vortrag ist ein Roadmovie in Standbildern, eine abwechslungsreiche Reise durch die turbulente Geschichte eines geteilten Landes. Kulturelle Höhepunkte finden sich im steten Wechsel mit malerischen Landschaften und idyllischer Lagerfeuerromantik. Neben vielen Informationen rund um die Länder und deren reiche Kultur und bewegte Geschichte, erzählen die Referenten von ihren ganz persönlichen Eindrücken und Erlebnissen.

Die Klosteranlage Walaam im Ladoga-See, das Holzkirchenensemble Kischi im Onega-See, wilde Bären an der finnisch-russischen Grenze, der Archipel Solowetzki im sturmumtosten Weißen Meer, Murmansk, die Chibinen und schließlich die Überreste der tiefsten Bohrung der Menschheitsgeschichte sind nur einige Höhepunkte der Reise, auf die sich der Zuschauer freuen darf.

Abgesehen von einem kurzen Film mit Impressionen und Zeitrafferaufnahmen der Reise zur Einstimmung, wird in den rund 100 Minuten, die die Reportage dauert, bewusst auf bewegte Bilder verzichtet und ganz im klassischen Stil von Diavorträgen auf die Kraft der Fotografien im Zusammenspiel mit dem erzählten Wort der Referenten und der eigens für den Vortrag komponierten Musikstücke gesetzt. Die Multivision wird live und in abwechslungsreicher Doppelmoderation vorgetragen.